Netzwerk Kommunales Kino Aachen (24.05.2013)

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Aktuelle Filmreihen

(in alphabetischer Reihenfolge)


1. Aachener Krimitage 2011


2. Aachener Krimitage 2012


Seit 1988 ist das alle(r)weltskino in Aachen ein Forum für die Begegnung mit Afrika, Asien und Lateinamerika. Hinzugekommen sind Filme, die zur Kritik unserer Lebensweise und zur Toleranz gegenüber fremden Lebens- und Kulturformen beitragen. Einige dieser Filme waren allenfalls im Spätprogramm des Fernsehens zu sehen. Wir zeigen sie dort, wo sie hingehören: im Kino.


Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk und das Cineplex Aachen zeigen in zweiwöchigem Rhythmus – immer donnerstags vormittags – preisgekrönte Kino-Highlights. Zum besonderen Rahmen des CineCafés gehören Filmeinführungen und ein kulinarisches Angebot, das für leibliches Wohl sorgt und zum Verweilen und Austauschen einlädt.

Programm und Filmeinführungen: Birgit Esser, Filmwissenschaftlerin
Frühstück: ab 9.30 Uhr, Film mit Einführung: 10.30 Uhr
Eintritt: 6,30 € inkl. Frühstück (ist begrenzt auf 150 Personen) 4,90 € ohne Frühstück


Cinéfête ist ein eigens für Schulklassen aller Altersstufen – von der Grundschule bis zum Abitur – ausgewähltes Programm, bestehend aus 7 französischen Filmen in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln, das für ein Jahr unter der Schirmherrschaft der 16 Bildungsminister durch ganz Deutschland tourt.
Cinéfête möchte die französische Sprache, frankophone Kulturen und Geschichte über Filme vermitteln. Es zielt darauf, Film als kulturelles Gut langfristig in den Schulunterricht zu integrieren und die Entwicklung der Filmerziehung in Deutschland zu unterstützen. Zu diesem Zweck wird der Kinobesuch pädagogisch begleitet: Lehrerfortbildungen bereiten die teilnehmenden Lehrer auf den Einsatz von Film im Unterricht vor und zu jedem der Filme wird umfangreiches pädagogisches Begleitmaterial erstellt, dass extra auf den Französischunterricht abgestimmt ist – mittlerweile sind es 64 pädagogische Dossiers, die im Internet unter www.institut-francais.fr/cinefete abrufbar sind.


Eine Reihe im Rahmen des Festivals schrit_tmacher let’s dance


Die Ausstellung „Die Stadt, die es nicht gibt“ im Ludwig Forum Aachen führt den Besucher zu Orten, die Fragen nach ihrer eigenen Existenz aufwerfen. Mediale und gesellschaftliche Prozesse verändern unsere Welt und schaffen neue Räume des Dazwischen, in denen Fakten und Fiktionen verschwimmen. Vor allem Fotografen aber auch Film- und Videokünstler haben in den vergangenen Jahren das „Weltweite“ thematisiert und unsere Wahrnehmung von Realität hinterfragt. Sie betrifft die alltägliche Praxis des Bilderkonsums in unseren Stadträumen ebenso wie die Nachrichtenbilder, die uns aus der ganzen Welt erreichen. Wir glauben diese Orte zu kennen und sind doch immer wieder von ihrer Ferne überrascht und fasziniert.

Die 20 teilnehmenden Foto-, Film- und Videokünstler zeigen solche Schauplätze. Die imaginäre Karte der Ausstellung reicht von Kohlscheid in der Aachener Peripherie bis nach Peking, von Kairo nach Peru, und von Berlin nach Chandigarh. Neapel, Amsterdam, Fukushima, Hong Kong, Pyongyang, Marseille und Bratislava reihen sich ein. So entsteht ein Mosaik imaginärer und realer Terrains, die letztlich unsere Welt bilden und abbilden. Dabei wird deutlich, dass sich unsere Auffassung von Welt aus sehr unterschiedlichen strukturellen, sozialen, politischen und kulturellen Parametern zusammensetzt. Nie kommt sie ohne Bilder aus, die unsere intellektuelle und visuelle Neugier auf das Andere und die Menschen an anderen Orten stillt.

Parallel zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen und Künstlergesprächen statt.


Eine Kooperation zwischen Filmraum West und Cineplex Aachen. Die Filme der Reihe werden zu Themen zusammengefasst. Die Themen wechseln von Vorstellung zu Vorstellung.



Das Programm ‘WIEN diagonal‘ in der Reihe FILM MIT GABEL wird von Kaleidoskop-Filmforum in Aachen in Zusammenarbeit mit dem Suermondt-Ludwig-Museum und der Bar Museo realisiert, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Aachen.
Das Konzept ‘Film mit Gabel’ bedeutet: Kaleidoskop bietet außergewöhnliche Filme in Kombination mit kleinen lukullischen Genüssen. Zu Beginn werden die Gäste mit einem Getränk willkommen geheißen. Genießer kommen rechtzeitig vor dem Beginn der Aufführung (11 Uhr), um in aller Ruhe ihr Getränk einzunehmen. Im Vortragssaal des Suermondt-Ludwig-Museums geht es weiter mit Informationen zum Film. Nach der Projektion wird ein Gabelfrühstück gereicht.


Um 1500 war Antwerpen eine aussergewöhnlich bedeutende Handelsstadt mit rasch wachsender Bevölkerung. Das Entstehen einer Körperschaft für Kaufleute, die Entwicklung der Börse, die Bedeutung der St. Lukas-Gilde für den Handel mit begehrten Schnitzaltären sowie der Zuzug von Künstlern sind nur wenige Aspekte einer sich ständig fortentwickelnden Prosperität der Stadt.

In diesem Umfeld bekam die Werkstatt Joos van Cleves eine Fülle von Aufträgen. Mit einer kleinen Auswahl an Filmen in der Reihe „Film mit Gabel“ wird das geistige Klima umrissen, in dem Joos van Cleve sich mit seiner Kunst bewegt hat.


Das Programm "Opera" in der Reihe ‘Film mit Gabel‘ nimmt auf unterschiedliche Künste Bezug und bietet interessante Facetten einer Kunstform, die ab der Neuzeit rasch Popularität gewonnen hat.

Ursprünglich wurde sie in Italien aus Begeisterung für Dramen und Mythen der griechischen Antike erfunden mit dem Wunsch, jene neu zu beleben. Die neu entwickelte Opern-Kunst war ab ca. 1600 in Florenz, Venedig und Rom zunächst höfischen Festen und Repräsentation verpflichtet. Durch öffentliche Aufführungen und Einflüsse aus Neapel kamen Elemente hinzu, die eine Entwicklung der Oper zu einer bürgerlichen Kunst begünstigte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Oper zu einer Kunstgattung, die verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen und Quellen in sich vereinigt und das Erleben großartiger Bilder, Stimmungen, Emotionen in der Einmaligkeit des Aufführungs-Moments miteinander verwebt.

Es heißt, dass die Erlebnisqualität des Zusammenwirkens von Musik, Inszenierung, Bildern, literarischen Themen, Lichteffekten, schönen Stimmen und das Erleben des Kristallisationsmoments der Aufführung erst von der Filmkunst abgelöst worden ist.

Dieser Thematik geht das Programm OPERA nach in filmischen Werken, die Wechselwirkungen von Opern und anderen Künsten aufscheinen lassen. Es wird deutlich, warum Opernwerke bis in heutige Zeit Bezüge haben zu unmittelbarer Aktualität.

Der interdisziplinäre und aktuelle Charakter des Programms "OPERA - der Seele eine Stimme geben" wird durch die Partnerschaft mit Theater Aachen und Suermondt-Ludwig-Museum unterstrichen.


Die Filmschätze bieten ein Forum zur Begegnung mit Filmkunst, Filmgeschichte und Filmkultur. Hier werden Filme, die man selten, gar nicht oder nur im Fernsehen zu sehen bekommt, so gezeigt, wie man sie sehen sollte: auf großer Leinwand und im Kino. Filmklassiker, großes Hollywoodkino, talentierte Neulinge oder Regiegrößen, Kurz- und Experimentalfilme, Literaturverfilmungen, Filme in Originalversion, Einführungen und Filmgespräche – das Spektrum der Filmschätze ist vielfältig und groß.


Eine Filmreihe des Netzwerks „Kommunales Kino Aachen“ zum Thema Migration in ZUsammenarbeit mit SUN - Sustainable Urban Neighborhoods.


Die vier Himmelsrichtungen sind nicht nur abstrakte Fixpunkte, die der geographischen Orientierung dienen. Sie sind, mit den Worten des Literaturhistorikers Dieter Richter, „immer auch geistige Raumkonstruktionen, Weiser auf der Windrose der Zivilisation, Koordinaten einer mentalen Geographie“ (Richter 2009, S. 9). Schon in der Sprache nimmt die Emblematik der Himmelsrichtungen Gestalt an und verweist in Begriffen wie „Nordlicht“, „Südsee“, „Westernheld“ oder „Ostpolitik“ auf breit gespannte Assoziationsräume, deren Inhalte kulturhistorisch aufgeladen und entsprechend zu erschließen sind.
So kann auch die europäische Kulturgeschichte vor dem Hintergrund des Konzeptes der vier Himmelsrichtungen betrachtet und gedeutet werden. Mit ihm verbinden sich über die rein topographische Orientierung hinaus kulturelle und spirituelle Vorstellungen, die sich zu einer Mythologie der Himmelsrichtungen verdichten lassen. Diese hat, ausgehend von einem gedachten Zentrum der Erde im Mittelmeerraum, ihre Wurzeln in der Antike und pflanzt sich durch das Mittelalter fort bis in die Gegenwart. Osten und Westen, Süden und Norden – diese Vorstellungsräume waren und sind über die Jahrhunderte hinweg beständig sich erneuernden semantischen Bestimmungen unterworfen und können die unterschiedlichsten Befindlichkeiten evozieren.
Die Veranstaltungsreihe will die (Bedeutungs-)Geschichte der Himmelsrichtungen beleuchten und die kulturellen, sozialen, politischen und geographisch-räumlichen Kontextbedingungen in den Blick nehmen, denen die Entstehung und Verstetigung dieses Paradigmas zu verdanken sind.


Die Ausstellung "Hyper Real - Kunst und Amerika um 1970" stellt den amerikanischen Blick auf den Foto- und Hyperrealismus in den Mittelpunkt, wirft aber auch einen kritischen Blick auf das sozio-kulturelle Umfeld im Amerika der 70er Jahre und den so genannten "American way of life". In diesem Rahmen zeigt das Ludwig Forum eine umfassende Filmreihe, die neben vielen Klassikern auch selten zu sehende Schätze aus dem amerikanischen Kino der 70er beinhaltet.


Filmprogramm im Rahmen der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen 2011 an den Präsidenten der Europäischen Zentralbank Dr. h.c. Jean-Claude Trichet


In der neuen Staffel independent - Filme mit besonderer Handschrift wird die Erkundung von Filmkultur jenseits des Geläufigen fortgesetzt. Filme aus Frankreich und Deutschland stehen auf dem Programm. Der Filmabend beginnt jeweils mit einem kurzen Film von jungen Filmschaffenden..

In Frankreich und Deutschland sind viele bemerkenswerte Filme entstanden. Sie sind häufig nur auf Festivals anzutreffen. Filme aus beiden Ländern verbindet der besondere Blick. Beim genauen Hinschauen kommen hinter den Bildern neue Sichtweisen auf Lebensformen hervor. Was fast dokumentarisch wirkt, verdichtet sich in den Filmen zu Momenten großer Klarheit, Erkenntnis, Einsicht und Emotion...

Achtung: Die Vorstellungen beginnen immer freitags um 20:30 Uhr.


Jüdische Kulturtage vom 20.03. bis zum 17.04.2011 in NRW


Interreligiöser Dialog mit Filmen am Sonntag

Die ausgewählten Filme haben alle die Begegnung und Auseinandersetzung mit Religion und Glauben im alltäglichen Leben zum Thema. Im Anschluss an den Kinobesuch laden wir Sie bei einer Tasse Kaffee zum gemeinsamen Gespräch ein – entweder im August-Pieper-Haus der Bischöflichen Akademie, Leonhardstraße 18-20, oder in der Evangelischen Stadtakademie, Frère-Roger Str. 8-10.

Programm und Filmeinführungen: Birgit Esser
Film- und Medienwissenschaftlerin

Leitung: Dr. Karl Allgaier, Jürgen Groneberg

Eine Kooperation der Evangelischen Stadtakademie und der Katholischen Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen mit dem Cineplex Aachen

Eintritt: 5,90 € inkl. Nachbesprechung, Kaffee und Gebäck
Beginn: 15 Uhr


INTERRELIGIÖSER DIALOG MIT FILMEN AM SONNTAG

Die ausgewählten Filme haben alle die Begegnung und Auseinandersetzung mit Religion und Glauben im alltäglichen Leben zum Thema. Im Anschluss an den Kinobesuch laden wir Sie bei einer Tasse Kaffee zum gemeinsamen Gespräch ein – entweder im August-Pieper-Haus der Bischöflichen Akademie, Leonhardstraße 18-20, oder in der Evangelischen Stadtakademie, Frère-Roger Str. 8-10.

Programm und Filmeinführungen: Birgit Esser
Film- und Medienwissenschaftlerin

Leitung: Dr. Karl Allgaier, Jürgen Groneberg

Eine Kooperation der Evangelischen Stadtakademie und der Katholischen Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen mit dem Cineplex Aachen

Eintritt: 5,90 € inkl. Nachbesprechung, Kaffee und Gebäck
Beginn: 15 Uhr


Wer schon einmal Filme auf DVD erworben hat, wird dort schon das ein oder andere mal eine zusätzliche Tonspur vorgefunden haben, auf der Beteiligte oder Filmhistoriker zusätzliche Informationen zum gezeigten Bild liefern. Beim Live-Audiokommentar ist das ähnlich, aber auch anders: Kommentiert wird live und spontan vor Publikum ohne vorherige Absprachen, und beteiligt ist man an den Filmen auch nicht, handelt es sich doch meist um obskure B-Movies aus mehr oder weniger exotischen Ländern, ganz nach dem Geschmack von Gastgeber Alex Klotz, der in seiner monatlichen MOVIEbeta-Kolumne auch über derartige Wunderlichkeiten aus der Peripherie der Filmgeschichte berichtet. Unterstützt wird er dabei von stets wechselnden Gästen, die oft Blogger oder Hobbyfilmkritiker sind, dies manchmal aber auch professionell betreiben oder aber einfach nur Filmliebhaber sind. Da es eigentlich niemand mag, wenn man einen bestimmten Film sehen will und einem Leute dazwischenquatschen, bleibt der Name des gezeigten Films auch bis zur Vorführung ein Geheimnis. Man sollte aber auf alles gefasst sein.

Bisherige Gäste waren u.a. die Filmkritiker Stefan Höltgen aus Berlin (heise.de, epd Film u.a.), Oliver Nöding aus Düsseldorf (Schnitt, Splatting Image u.a.) und der Blogger Michael Schleeh aus Bonn (schneeland-mono.blogspot.com, nachtsichtgeraet.blogspot.com, filmgazette.de). Die gezeigten Filme stammten aus den USA, Japan, Mexiko, Indonesien, Nigeria, der Türkei u.a. Ländern.


Das Made in Europe Filmfestival in Aachen ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Lumière Cinema in Maastricht. Zum 2. Mal findet parallel zum Hauptprogramm in Maastricht und Genk (und weiteren Festivaladressen in Heerlen, Sittard und Roermond) eine ‚Karlspreis Edition’ des Festivals im Rahmenprogramm des internationalen Karlspreises statt – natürlich mit Blick auf das Filmgeschehen Europas. Neben einer Auswahl von herausragenden, preisgekrönten europäischen Produktionen, die insbesondere ein jüngeres Publikum ansprechen sollen, zeigen wir dieses Jahr eine Auswahl von Filmen der bekannten belgischen Regisseuren Luc und Jean-Pierre Dardenne, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanische Philologie der RWTH Aachen / Lehrstuhl 1.


Ausgehend vom Ausstellungsort selbst formuliert das Künstlerkollektiv „Magicgruppe Kulturobjekt“ eine räumliche Erzählung,
die sich aus unterschiedlichen Materialien speist. Aus gefundenen und neuen Objekten, Sound, Holz und Metall wird eine
Megastruktur generiert. Es entsteht ein Kunstwerk, das nicht an gewohnte Kategorien anknüpft, sondern alternative Sehund
Erfahrungsweisen entwickelt und die zentrale Halle des Ludwig Forum einnimmt. Das Projekt findet parallel an zwei
Orten statt und ist eine Kooperation zwischen dem Ludwig Forum Aachen und der Kunsthalle Extra City in Antwerpen.
Parallel zum Aufbau ab dem 12.2.2012 findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit und von den Künstlern statt.


Anfang der 1960er Jahre entwickelte sich in Aachen eine überraschend progressive kulturelle Gemengelage. Die Ausstellung "Nie wieder störungsfrei!" beleuchtet die Entwicklung dieser überaus lebendigen Szene, die 1970 zur Gründung der Neuen Galerie im Alten Kurhaus führte, aus der im Jahr 1991 das Ludwig Forum hervorging.


Rahmenprogramm Verleihung Internationaler Karlspreis zu Aachen


Schwarz-Weiß-Filme gegen das Bunte und Schrille, Filme mit klaren Bildern, langen Schatten und hellgrauem Himmel, Filme, bei denen die Farbe zwischen den Bildern aufblitzt, Filme die Filmgeschichte schrieben und die nur im Kinosaal zur vollen Größe aufblühen, Filme zwischen Licht und Schatten. Das Netzwerk Kommunales Kino Aachen zeigt ausgewählte Filme und erinnert an die schlichte Schönheit der klassischen Kinofarben Schwarz und Weiß.

Obwohl Farbverfahren schon seit dem Beginn der Filmgeschichte bekannt waren, war für lange Zeit die Kinoleinwand zumeist schwarz und weiß. Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts war der Farbfilm eher die Ausnahme. Erst dann setzte sich der Farbfilm langsam als Norm durch.

Das Netzwerk Kommunales Kino Aachen zeigt an einem Filmwochenende, dass der Schwarz-Weiß-Film eine besondere Faszination besitzt und seine Wirkung gerade dadurch erhält, dass er sich bewusst von der Nachahmung der realen, farbigen Wirklichkeit abwendet und eine eigene Welt aus Licht und Schatten schafft.

Schwarz & Weiß – Filme zwischen Licht und Schatten präsentiert Filme aus verschiedenen Epochen der Filmgeschichte; Filme der unterschiedlichsten Stile und Genres. So vielschichtig wie die Grautöne zwischen Hell und Dunkel sind die Filme, die gezeigt werden.
Die berühmte Stummfilmkomödie, natürlich begleitet mit Live-Musik, ist ebenso vertreten wie der aktuelle Schwarz-Weiß-Kassenschlager, der klassische Thriller und der gotische Horrorfilm, genauso die experimentelle Literaturverfilmung – kurz: Die gesamte Vielfalt des Schwarz-Weiß-Films blättert sich an diesem Wochenende im November im Eden-Kino auf.

Das Netzwerk Kommunales Kino Aachen lädt Sie ein zu einem Abenteuer in Monochrom.


Regelmäßig stattfindende Vorführungen französischer Filme im Original mit deutschen Untertiteln. Ob alte Klassiker oder aktuelle Produktionen, für jeden ist etwas dabei.


Die Ausstellung, die vom 10. Juli bis zum 25. September im Ludwig Forum zu sehen ist, besteht aus einer siebenteiligen Soundinstallation, für die Susan Philipsz die Stücke aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert selbst a capella eingesungen hat. Zum Rahmenprogramm gehören neben Lesungen, Führungen und LUFO-Bar auch ein passendes Filmprogramm.


Viele der heute erfolgreichen Regisseurinnen und Regisseure drehten bereits am Anfang ihrer Karriere bemerkenswerte Filme, die leider weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Reihe „Wunderkinder“ bringt die Frühwerke dieser Stars unter den Filmemachern wieder auf die Leinwand. Die Aachener Filminitiative Filmraum West lädt zur Neu- und Wiederentdeckung der Filme der „Wunderkinder“ herzlich ein.


Als Kaleidoskop gebeten wurde, für die GrenzKunstRoute 2011 eine kleine Filmreihe zusammen zu stellen und das Motto erfuhr, war man, gelinde gesagt, verstört.

Übergriffe....?

Übergriffe - das klingt unangenehmer als Eingriff, militärischer, gewalttätiger.
Von den Machern der GrenzKunstRoute wurde als filmisches Beispiel CLOCKWORD ORANGE (Stanley Kubrick, 1970/71) genannt. Ja, schon, aber eine beklemmende Vorstellung, Filme dieses Zuschnitts zusammen zu stellen!

Andererseits: die künstlerischen Projekte und Arbeiten entlang der GrenzKunstRoute schienen friedvoll. Die Übergriffe der Natur halten sich außerdem in Grenzen in diesen Breiten.

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